RÜCKBLICK: Brandenburger Stadtansichten vom 19. Jahrhundert bis heute

Arnold Topp, ein bedeutender Vertreter des deutschen Expressionismus und Mitglied der Berliner Künstlervereinigung „Der Sturm“, hat seine Heimatstadt, wie viele andere auch, in leuchtenden Farbflächen auf die Leinwand gebannt.

Heute gilt Brandenburg an der Havel als Paradebeispiel einer gelungenen Flächensanierung, traumhaft gelegen zwischen den Armen der Havel. Wie aber erlebten Zeitgenossen ihre Stadt? Namen wie Curt Ehrhardt und Arnold Topp sind international bekannt, aber welche Auswirkungen hatte der Nationalsozialismus auf ihr Schaffen?

Unterschiedliche Blickwinkel und Auffassungen der Künstler, aber auch die Veränderungen des Stadtbildes, die Zerstörung, der Wiederaufbau und die Stadt heute prägen Gestaltung und Motive der ausgestellten Gemälde.

Von 1850 bis heute spiegeln sich die Epochen der Kunst und die Epochen der Stadt. Von der Romantik über den Beginn der Moderne zum sozialistischen Realismus und deutschen Informel spannt sich ein Bogen bis heute.

Ein Begleitprogramm mit Vorträgen, Kunstkursen und Aktionen lies die Besucher aktiv an den Themen der Ausstellung teilhaben.

Die Kunstschau verband private und öffentliche Sammlungen und machte deutlich, welcher Schatz an Kunst der Entdeckung harrt. Sie lies Sammler und Künstler zu Wort kommen. Geschichten über manche Bilder, Maler und Schicksale eröffneten einen persönlicheren Zugang zu den Werken. Die Gemälde der Gegenwart ließen ahnen, dass der Blick auf die Stadt sich stetig ändert, so wie die Stadt selbst. Dr. Wulf Holtmann 2015

Hören Sie hier einen rbb-Hörfunk-Beitrag von Maria Ossowski:

statt bekannt


Förderer und Sponsoren der Ausstellung

  • Sponsoren + Förderer
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Die Ausstellung fand vom 1. Juni 2015 bis 31. Januar 2016 statt. Wir danken allen Leihgebern und Unterstützern:

Erst durch das ehrenamtliche und unentgeltliche Engagement vieler Menschen wurden diese Ausstellung und der Katalog möglich. Ein herzliches Dankeschön sagen wir deshalb Andreas Herenz für Klimamessungen und -beratung, Hartmut Hilgenfeldt für die Beratung zur Gemäldefotografie, Karsten Holtmann für das Bereitstellen der Fotoausrüstung, Ute Klesse für Ihre Hilfe bei der fotografischen Erfassung, Dr. Rainer Enders, Jürgen Lutzens, Jan Beumelburg und Heiko Hesse für ihr Hintergrundwissen und ihre inhaltliche Unterstützung, Benno Rougk für sein Engagement bei der Vorbereitung der Ausstellung, Tobias Silber Fassadenkunst für die gesponsorten Malerarbeiten im Frey-Haus, Christian Voigt (Farben Voigt) für die dafür benötigte Farbe, Merit Schambach für die Überlassung ihrer Fotodokumentation „Brandenburg/Havel 1995“, Matti M. Matthes für sein Projekt der Bildanimation „So sieht‘s aus.“, Angela Enzmann und Michael Kunczak für das Korrekturlesen aller Texte, der Rosenhag GbR Miethke/Grosse Wiesmann für das Buffet und dem Verein Die Altstädter e.V. für seine Unterstützung der Vernissage. Wir danken außerdem der Stiftung Stadtmuseum Berlin, der Stiftung Moritzburg Halle (Saale) Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt, dem Industriemuseum Brandenburg, der Galerie Hesselbach und natürlich allen privaten Leihgebern der Bilder, namentlich Gerda und Alfred Arndt, Thomas Bartel, Christiane Baues, Jan Beumelburg, Frank Brabant, Prof. Dr. Christian Eggers, Dr. Rainer und Renate Enders, Dieter Götzky, der Kanzlei Große-Boymann, Carl Hoffmann, René Kolldehoff, Werner Kubina, Tatiana und Sergey Litvin, Jürgen Lutzens, Hubertus Melsheimer, Hildegard A. Niepel, Jutta Pelz, der Galerie Ritthaler, Peter Rohn, Melitta Schulze, Wilfried Schwarz, Jan Spiess, Karl-Heinz Streicher, Viktor Stricker, Linda Topp, Angelika Tutka, Gisela Wall, Anita Carla Wolf und vielen weiteren, die gern anonym bleiben möchten. Wir danken auch sehr dem Historischen Verein Brandenburg Havel e.V. für seine spontane Unterstützung bei der Mittelverwaltung und dem Freundeskreis Stadtmuseum e.V. für seine engagierte inhaltliche Begleitung und personelle Unterstützung und wir bedanken uns ganz herzlich für die großzügigen Geldspenden von Tim Freudenberg, Eheleute Warnke, Florian Schmidt, Bärbel Gross, Wiebke und Matti M. Matthes, Klausdieter Zschech und Britta Kornmesser.

als Kuratoren
Dr. Wulf Holtmann
Undine Damus-Holtmann

im Namen der Stadt Brandenburg an der Havel
Tim Freudenberg
Fachbereichsleiter Kultur